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Frage: Im Zeichen einer Weltwirtschaftskrise - was ist  unter diesen Bedingungen vom Handel mit

Terminkontrakten zu halten? Gibt es Vor- oder Nachteile, die das Geschäft benachteiligen oder

begünstigen? Und wer ist für die Finanz-Krise letztlich verantwortlich?


Antwort:  In Krisenzeiten gibt es im Handel mit Terminkontrakten nur Vorteile, denn die Verunsiche-

rung in den Märkten führt zu höherer Volatilität in den Preisen, was für die Spekulation nur ein Ge-

winn sein kann, weil sich mehr Chancen mit größerem Gewinnpotenzial eröffnen. Verantwortung für

die Finanz-Krise wird natürlich geleugnet, die „Tugend“ vieler Politiker. Ich zitiere Professor Dr. K.-J.

Schmelz, ehemaliger Richter am LG Frankfurt: „Die wirklich mächtigen Feinde des Rechtsstaates,

die mitverantwortlich für die Krise sind, üben nicht in irgendwelchen Lagern in Pakistan. Sie sitzen

auf den Stühlen in den Ministerien und Parlamenten.“ Dieser Aussage ist hier nichts hinzuzufügen.


Frage: Alfredo Cuti hat jahrelang auf Seminaren den Handel mit CFDs (contracts for difference)

empfohlen. Dies sollte von zuhause aus zu früher Morgenstunde gemacht werden und am Abend

würde man dann die Ernte einfahren. Leider habe ich viele Leute kennengelernt, die damit nicht

gewonnen, sondern ordentlich verloren haben. Könnten Sie ein paar Worte darüber verlieren?


Antwort: Am besten ersparen Sie mir das. Alfredo Cuti bezeichnete sich selbst als Seminarverkäufer. Und wie lässt sich ein 1-Tages Seminar zu rund 1.000 Euro besser verkaufen, wenn man den Teilnehmern sagt, dass Sie die im Schnellverfahren an der Börse zurückholen können durch erworbenes und angewandtes Wissen zusammen mit dem verlockenden Angebot an den Teilnehmer, wenn er drei neue Teilnehmer auf das Seminar bringt er seine Einstandskosten auch schon wieder raus hat? Das ist doch eine wirkliche geniale Marketingstrategie. Dass das Konzept für alle Teilnehmer nicht aufgeht, ist dabei für den Veranstalter zunächst nebensächlich. Es geht deshalb nicht auf, weil die empfohlenen Chartsignale nicht fehlerfrei sind und weil das enge Setzen von Kursstops zur Verlustbegrenzung nicht ungefährlich ist: die Stops werden “abgeholt” und der Teilnehmer ist aus dem Markt - mit Verlust, und zwar ziemlich sicher!  Bekanntlich ist dieses Schneeballsystem inzwischen längst verschwunden.


Frage: Ist es nach der Finanzkrise und allem, was daraus noch resultieren mag, nicht besser in solide Sachwerte zu investieren? Ich denke an Immobilien und Edelmetalle.


Antwort: Edelmetalle, wie zum Beispiel Gold, unterliegen auch Preisschwankungen, die durch Angebot und Nachfrage am Markt hervorgerufen werden. Dieser Umstand lässt sich sehr gut mit Kontrakten ausnutzen mit großem Hebel und in beide Richtungen, also Gewinnmöglichkeiten bei steigenden und fallenden Preisen. Der physische Ankauf von Edelmetallen ist auch möglich. Bei Immobilien sieht es etwas anders aus: das Wort sagt es bereits, der Erwerb macht in gewisser Weise immobil, denn es wird relativ viel Kapital gebunden und die Entwicklung ist ungewiss, da eine sichere Prognose über viele Jahre hinweg selten möglich ist. Stellen Sie sich vor, es kommt eine Deflation, dann gehen die Preise runter, aber das Finanzierungsvolumen der erworbenen Immobilien bleibt. Der Wert der Immobilie reicht dann der finanzierenden Bank nicht mehr als Sicherheit und eine Katastrophe könnte sich anbahnen in ähnlicher Weise, wie die sub-prime Krise in den USA, von der auch niemand wissen wollte, aber plötzlich war sie da. Lassen Sie sich mit der Gerede von angeblich sicheren Sachwerten nicht den Kopf vernebeln. Der Spruch “Sachwert schlägt Geldwert” stimmt nur unter geeigneten Bedingungen, nämlich, etwas platt formuliert,  wenn die Sache ihr Geld wert ist und bleibt. Wer weiss das schon?


Frage: Der Bundesminister der Finanzen, so las ich, hat ein Verbot von Leerverkäufen durchgesetzt. Was heißt das, können Sie keine short-Positionen mehr im Terminhandel an der Börse einnehmen?


Antwort: Diese Restriktion bezieht sich auf den Aktienhandel. Es dürfen also keine geliehenen Aktien verkauft werden in der Hoffnung auf fallende Kurse, um sie dann billiger mit Gewinn zurückzukaufen und dem Entleiher zurückzugeben. Im Terminhandel und im Forexgeschäft sind solche Verbote nicht möglich, denn dann müßte der gesamte Handel eingestellt werden, was der pure Blödsinn wäre. Ersteres ist auch tendenziell Blödsinn, fällt aber dem fachfremden Publikum nicht auf, sondern suggeriert, dass hart durchgegriffen würde. Populistische Schaumschlägerei.


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