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Frage: Sind die Börsengeschäfte des Investment-Clubs eigentlich ethisch zu nennen, wie zum Beispiel speziell so konzipierte und beworbene “ethische Investment-Fonds”?


Antwort: Der Club arbeitet zumindest nicht unethisch, denn abstrakt mit Terminkontrakten und Optionen hierauf zu handeln, ist per se keine ethische Kategorie. Das risikoreiche Spekulationsverhalten dient primär einer Gewinnerzielungsabsicht (was im Wirtschaftsleben auch nicht unethisch ist) und kann durch Übernahme von Risikopositionen anderen Marktteilnehmer helfen, die dadurch sich für zukünftige physische Geschäfte eine solide Kalkulationsgrundlage verschaffen können (zum Beispiel deutsche Automobilhersteller beim Export ihrer Autos in den Dollarraum durch Devisen-Hedge), was durchaus im weitesten Sinne nicht nur einen volkswirtschaftlich sinnvollen, sondern auch einen ethischen Aspekt beinhaltet, der durch fachliche Detailkenntnisse bewusst wird. Es können jedenfalls keine einzelnen Aktienwerte, die von Waffenproduzenten, (Umwelt-)Gift-Herstellern und tropischen Edelholzraubbau-Konzernen, um einige zu nennen, gehalten werden; solcherlei nicht unterstützenswerte Geschäftspolitik bleibt gleichsam automatisch außen vor. Bisweilen wird dem schnellen Handel aber vorgeworfen, er sei überflüssig und lediglich das Spiel von Zockern und bösen Spekulanten, die sich mit Nichtstun ungebührliche Reichtümer verschafften und die Preisfindung von diesen Kontrakten wäre nur theoretisch bzw. künstlich, weil sie mit der wirklichen Welt nichts zu tun hätte. Ich leite hier kein wirtschafts-wissenschaftliches Seminar, sondern sage in dieser Stelle lediglich, dass solche unausgegorenen Ansichten allesamt völlig falsch sind und nur von Leuten so formuliert werden können, denen das (Fach-)Wissen fehlt oder die aus ideologischen Gründen so argumentieren, weil sonst ihr schlichtes Weltbild Schaden nähme. Es gibt exzellente Fachliteratur, die geeignet ist, diese Bildungslücken zu schließen (vgl. auch Antwort zu meinen Skripten), hier ist kein Raum dafür, aber ich habe auf einer anderen Site ein Foto mit Buchtiteln, die ich empfehle.


Frage: Ich habe in vier Wochen 3.8 Millionen Euro zur freien Verfügung und möchte mich mit dieser Summe im Forexhandel und an der Spekulation mit Futures in Aktienindizes beteiligen. Geht das?


Antwort: Erstens wollen wir mal abwarten, was Sie in vier Wochen tatsächlich zur Verfügung haben. Ich habe im Laufe meiner jahrzehntelangen Beraterpraxis schon viele Dinge gehört, z.B. Im nächsten  Monat werden 100 Millionen zur Anlage frei. Was soll ich machen? Abwarten und Tee trinken, bis sie frei geworden sein werden ... falls dies jemals der Fall sein sollte ;-)! Das gleiche sage ich Ihnen mit Ihren  3.8 Mios. Die könnten Sie z.B. exklusiv von einem Trader handeln lassen oder auch im Rahmen dieses Clubs, da Sie ja, unabhängig von der Beteiligungsumme, ein eigenes Namenskonto mit jederzeitigem Zugriffsrecht führen. Vorzugsweise werden Beträgen im fünf-  und sechsstelligen Bereich akzeptiert, die anderswo ungern angenommen werden, weil sie zu klein sind. Ich biete Ihnen also in einer Marktnische eine Dienstleistung, die andere wegen der geringen Profitmöglichkeiten gar nicht erst in Erwägung ziehen. Und ich verzichte wegen der geringen Profitmöglichkeit von vorn herein auf diese.


Frage: Trotz Ihrer Darstellung mit Hang zum Negativen wäre ich bereit mitzumachen - wie geht’s?


Antwort: Zunächst wird gesammelt auf dem Papier, will heißen, die Anzahl der Mitglieder und die Höhe des an den Börsen einzusetzenden Kapitals muss eine gewisse kritische Größe erreicht haben. Lassen Sie sich also zunächst registrieren und bringen Sie ein wenig Geduld mit. Es erfordert Zeit, eine Gruppe von Club-Mitgliedern unter einen Hut zu bringen, der genaue Zeitpunkt hierfür ist  kaum vorhersehbar. Erfahrungsgemäß springt  auch ein Teil kurz vor dem Ziel wieder ab, wenn es darum geht „Butter bei de Fische“ zu tun, will heißen, eine Überweisung zu veranlassen. Geduld ist eine Tugend, darin dürfen wir uns ein wenig üben. Übrigens, der Hang zum Negativen, wie Sie es nennen, entspricht tendenziell dem wahrscheinlichsten Ausgang des Unterfangens, streng mathematisch betrachtet. Sind Sie mit dieser Bemerkung schon aus dem Boot geworfen bevor Sie überhaupt einsteigen konnten? Da sehen Sie, wie klein und elitär dieser Zirkel der Eingeweihten sich gibt. Honnoi soit, qui mal y pense!

Vorträge über Forexhandel_und_das Warentermingeschäft

Der Anfang aller Erkenntnis ist das Staunen.

Aristoteles

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