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Frage: Hin und her macht Taschen leer, das ist gar nicht schwer und freut den Broker sehr! Das ist eine alte Börsenweisheit. Gerade beim Day-Trading ist diese Gefahr doch ganz besonders gross: ständig fallen Kauf- und Verkaufsgebühren an (von der geringen Börsengebühr einmal abgesehen) und so wird das Konto systematisch niedergetradet, wenn keine Kursgewinne erzielt werden. Ist diese Kommissionsreiterei nicht strafbar?


Antwort: Sie bestätigen, was ich auf der Startseite bereits betont habe: niedrige Gebühren sind essentiell für Erfolge beim Day-Trading. Ich führe übrigens nicht nur Day-Trading aus. Viele unerfahrene Day-Trader sind sich der Falle nicht bewusst, in die sie leicht hineinstolpern können. Ein junger Diplom-Mathematiker, der für einen online-Direct-Broker Day-Trading Training Seminare promotete, fragte auf einer Anlegermesse mal ins Publikum, wieviele Day-Trades denn so gemacht werden könnten, und, weil niemand etwas sagte, antwortete ich mit 15. Das ist so das höchste, was bei mir in ungezählten Jahren ein einziges Mal vorkam. Und es ist auch kein gutes Zeichen, denn diese Anzahl sind dann in der Mehrzahl keine Gewinntrades mehr, wenn so oft am Tag hin- und hergeschoben werden muss, schließlich lässt man Gewinne bekanntlich laufen und das benötigt Zeit. Der Jung-Mathematiker meinte, dies wäre wohl eher das Minimum und wollte die dreifach Zahl, also glatte 50, hören. Na ja, bei dieser großen Zahl an einem Tag ist ja schon eine Tagesstatistik sinnvoll, und die weist dann in der Mehrzahl wohl auch keine großen Gewinne mehr aus. In den USA galt lange Zeit die Umwandlung zu mehr als 15 Prozent in Kommission während eines Handelsmonats als churning und war strafbar. Geprüft werden muss aber immer jeder Einzelfall. Bei den Brokerhäusern galt deshalb die Daumenregel, dass nach einem dreiviertel Jahr üblicherweise ein Spekulationskonto platt war, denn 7 mal 15 Prozent sind 105. Üblich war auch eine Kommissionsrückvergütung für den Trader bzw. die Anlagegesellschaft. In Spitzenzeiten verlangte der Trader/die Gesellschaft 99 Dollar für den round-turn und bekam 90 Dollar kick-back zurück. Zur besseren Optik wurde nur ein half-turn als Kosten angegeben, also 49.50 Dollar, obwohl zum Schließen der Position bei Terminkontrakten immer zwei half-turns notwendig sind. Eine Augenwischerei, die auch heute noch betrieben wird. Der Trader handelte mit zwei kurzen Telefonaten oder wenigen Maus-Klicks 10 Mal und hatte 900 Dollar verdient. Bei einem größeren Konto oder mehreren kleinen Konten kamen auch schnell 100 Trades und mehr am Tag zusammen, was zu 9000 Dollar Kommission führte. Und bei 20 Handelstagen im Monat machte ein Trader ganz locker mehr als ein sich abrackernder, hoch qualifizierter Manager auf mittlerer oder gehobener Ebene (je nach Unternehmensgröße) in einem ganzen Jahr verdiente, und, pikanterweise, dies häufig genug mit eben dem Geld dieser Leute! Es ist übrigens nicht leicht, einem Trader nachzuweisen, dass im schnellen Day-Trading einzelne Trades sinnlos waren und nur der Abzocke dienten. Verstehen Sie jetzt noch besser, warum ich explizit niedrige Gebühren und kein Kick-Back erwähne?!


Frage: In der Zeitung las ich, die Investmentbank Goldman Sachs hatte ein kompliziertes Finanzprodukt namens Abacus entwickelt, das es einem Hedge-Fund Manager ermöglichte, gewinnbringend auf den Niedergang des Immobilienmarktes zu wetten, wobei er selbst an der Entwicklung dieses Derivates beratend beteiligt gewesen sei. Ist das verwerflich oder illegal?


Antwort: Nach Ansicht der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC scheint es so, denn die Investmentbank muss nach einem ausgehandelten Vergleich 550 Mio Dollar zahlen, die höchste jemals verhängte Buße in der Branche, und ihre Geschäftspraktiken überprüfen. Ich sehe das völlig anders. Jeder, der dieses Derivat gekauft hat, musste wissen, auf was gewettet wurde und das hat nichts damit zu tun, auf wessen Wunsch dieses Produkt aufgelegt und vermarktet wurde. Aber in der Aufgeregtheit einer Finanzkrise sind auch wirre Entscheidungen möglich, zumal Goldman Sachs dadurch ein langwieriger Prozess mit Negativschlagzeilen erspart blieb. Der Schreiber dieser Zeilen weiß jedenfalls bei seinen Finanztransaktionen, was er macht und auf was er sich einläßt, da dürfen Sie ganz sicher sein - das ist allerdings noch keine Gewinngarantie!

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