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Frage: Wenn die Banken diese Geschäfte mit einigen ihrer Hedge-Fonds auch durchführen, was für einen Sinn hat es dann, mich stattdessen in einem Club zu engagieren? Bin ich, auch allein schon von der rechtlichen Konstruktion her gesehen, nicht in einem registrierten und kontrollierten Hedge-Fund besser aufgehoben?


Antwort: Rechtlich gesehen führen Sie in eigenem Namen beim Broker ein eigenes Konto, über  das Sie jederzeit allein frei verfügen. Ein Trader bekommt nur eine begrenzte Handlungsvollmacht. Für Fonds gilt das Kapitalanlagegesetz (KAG) mit  anderen Schutzmechanismen für die Anleger. Was die Resultate der Aktivitäten angeht, behaupte ich mal ganz keck vorweg: kleiner ist feiner! Dies habe ich natürlich zu begründen und will es auch ausführlich tun, damit ich mich allen verständlich mache. Folgen Sie mir in dem Gedanken, ein Fondsmanager verwalte am Anfang 10 Millionen Euro. Und er mache einen kleinen Nischenmarkt aus, in dem er sich einen guten Profit von 100% verspricht. Wenn der Fonds jetzt schon 10% Gewinn gemacht hat, könnte er auf die Idee kommen, von den 10 Millionen vorsichtigerweise 1 Million in den Nischenmarkt zu geben, um seine Chancen dort wahrzunehmen. Erlitte er einen Totalverlust, wären das 10% vom verwalteten Kapital, er hatte vorher schon 10% gemacht, mithin resultiert kein Substanzverlust. Ein gewissenhafter und vorsichtiger Tradingansatz. Macht er tatsächlich die vermuteten 100% auf die eine Million Investment, ergeben sich auf das verwaltete Kapital von 10 Millionen 10% mehr, mithin ein echter Ertragssprung! Dieses gute Resultat ruft Anlageberater bzw. Anleger auf den Plan, die diese herausragende Performance mitverfolgen. Der Trader habe einige Zeit danach ein Handelsvolumen von 100 Millionen und verliert damit seinen Handlungsspielraum. Warum? Wenn er wiederum mit einer Million in diesen Nischenmarkt ginge, ergäbe sich bei den angenommenen 100% Gewinn nur noch auf das Gesamtkapital ein Gewinn von einem Prozent, nicht schlecht, aber auch nicht mehr substanziell. In einem kleinen Nischenmarkt kann er mit dem zehnfachen Kapital nicht mehr gehen, weil die geringe Liquidität des Marktes dies nicht zulässt. Damit wurden ihm seine Chancen verbaut und er nähert sich, je größer er wird, immer mehr einer branchendurchschnittlichen Performance an. Das wissen die Fondsmanager im übrigen auch. Mir sagte mal ein solcher Manager, er sei bereits froh, wenn er zwischen 0.5 bis 1.5% über den Vergleichsindex liege, denn etwa 80% aller Fondsmanager sind nicht einmal besser als der Vergleichsindex. So ist das also! Und deshalb gilt in aller Regel: kleiner ist feiner. Überzeugen Sie sich selbst, in dem Sie auf Fonds mit hohem Handelsvolumen sehen (z.B. - ohne einen Namen in die Pfanne hauen zu wollen, es gäbe auch noch viele andere zu nennen - der Templeton Growth Fonds oder der Fidelity European Growth Fund, was haben sie in den letzten Jahren erbracht? Oder der Xavex Hedge Select der Deutschen Bank, wie war die Entwicklung über die Laufzeit?). Nicht die Großen überholen die Kleinen in diesem Geschäft, sondern die Schnelleren die Langsameren. Und noch etwas wichtiges zum Schluss: in einem Fonds sagt Ihnen niemand, wann Sie ihn verlassen sollen - warum auch, die Gebühren verringerten sich doch! - in diesem Clubkonstrukt wird von vorn herein darauf hingearbeitet und abgestellt, dass nach spätestens überschaubaren sechs Monaten Schluss ist mit der ersten Handels- und Abrechnungsperiode, und ohne Gebühren.


Frage: Ihr Investment-Club Gedanke gefällt mir. Allerdings bin ich mit dem Konzept nicht einverstanden, weil es mir doch zuviel Risiko in sich birgt, das Sie auch nicht verschweigen. Kennen Sie andere Clubs, die konservativer anlegen und können Sie mir einen empfehlen?


Antwort: Sie werden verstehen, dass die Beantwortung Ihrer Frage nicht meine originäre Aufgabe ist. Dennoch lässt sich feststellen, dass es eine große Anzahl an Investment-Clubs gibt, einige davon sind sogar bei der Bafin gemeldet, weil sie wegen Ihrer Größe anmeldepflichtig sind und damit der Kontrolle dieser Behörde unterliegen. Sie können also zunächst einmal direkt dort nachfragen. Darüber hinaus gibt es eine fast nicht mehr überschaubare Vielzahl weiterer Organisationen. Eine Empfehlung auszusprechen über etwas, was ich im Detail nicht kenne, wäre aber grob fahrlässig. Testen Sie also selbst auf Herz und Nieren, was für Sie am besten geeignet erscheint. Übrigens: über Google finden Sie viele Clubs, die aufgelöst wurden oder die nicht mehr aktiv sind. Ein dilletierender Stammtischclub, wie dort oft dargestellt, sind wir hier nicht. Das wäre vielleicht als ein qualitatives Unterscheidungsmerkmal zu nennen.

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