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Frage: Wenn ich Sie richtig verstanden habe, soll der Investment-Club Warentermingeschäfte ausführen und eventuell noch Forex-Geschäfte?


Antwort: Ja, so stimmt es, es handelt sich um klassische Warentermingeschäfte. Ehedem in eine Schmuddelecke von den Banken gestellt, haben sie mittlerweile eigene Hedge-Fonds aufgelegt und betreiben das Geschäft selber als Emittenten von Optionsscheinen und Zertifikaten in  Hülle und Fülle. Und die berühmt-berüchtigten Klopperbuden vergangener Jahre sind allesamt vom Markt verschwunden, weil ihnen vom Bafin das Wasser abgegraben wurde. Die Warentermingeschäfte haben folgende, ganz wesentliche Vorteile: 1. Die Resultate stellen sich sehr rasch ein, teilweise bereits nach wenigen Minuten! 2. Durch die große Hebelwirkung ergeben sich Resultate auch nach kurzer Zeit bereits in beträchtlicher Höhe! 3. Es kann im steigenden wie im fallenden Markt gewonnen werden und es wird dabei nur auf die Stimmung im Markt und daraus resultierend auf Veränderungen von Angebot und Nachfrage während eines einzigen Handelstages geschaut (bei Day-Tradern). Die ersten zwei Aussagen gelten sowohl im Positiven wie im Negativen. Und bei dieser Schnelligkeit des Geschäftes ist der Job des Traders ein fordernd aktiver. Ganz im Gegensatz zu der Tätigkeit eines Aktienfondsmanagers, speziell eines Indexfondsmanagers, der im Prinzip jedes Quartal mal kauft und verkauft und ansonsten das Büro abschließt und nicht mehr betreten muss und dafür Gebühren einsackt. Die Trader in diesem schnellen Geschäft um Preisfindung in der Zukunft (deshalb futures contracts) heißen übrigens, nachdem sie eine entsprechende US-Prüfung (Series 3) abgelegt haben, CTAs (Commodity Trading Advisor), sofern sie sich hernach in den USA registrieren lassen. Der Schreiber dieser Zeilen hat sie vor langer Zeit erfolgreich bei der NFA (National Futures Association) abgelegt. Doch das ist hierzulande eher unbekannt, versteht sich.


Frage: Bevor ich Geld investiere, hätte ich gern gewußt, was für eine Leistungsbilanz, zu neu-deutsch, welchen “track-record” der Trader vorlegen kann, denn das gäbe mir eine kleine Orientierungshilfe. Ich möchte nämlich vermeiden, dass mein Geld an einen Zocker gerät, der damit seinen Spaß am Spielbankaufenthalt in Form von Börsenplätzen auf Kosten anderer, also mit dem Geld der Clubmitglieder, finanziert. Können Sie mir dazu etwas sagen oder ist das zuviel verlangt?


Antwort: Leider bekommen Sie mit einer Leistungsbilanz, wenn sie denn vorhanden wäre, keine Orientierungshilfe. Warum? Vielleicht kennen Sie den obligatorischen Satz bei vielen Fonds: Vergangene Leistung ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Oder so ähnlich. In diesem Fall ist es genau so, eigentlich noch schlimmer, da ja - wie beschrieben - der Trader relativ aggressiv in die Märkte geht, was in punkto Extrapolation in die Zukunft natürlich gar nichts mehr gelten lassen kann. Bezüglich der Zockermentalität kann ich Sie gewiss beruhigen: der Trader spielt kein Spiel um des Spieles willen, sondern geht in die Märkte mit Gewinnerzielungsabsicht und ist kein gambler, sondern ein player, der professionelles Money-Management unter hohem Risiko betreibt. So soll es sein. Ein weiteres Praxisbeispiel. Viele Anleger neigen dazu, einen Fonds zu wählen, der im vergangenen Jahr zu den besten gehörte. Keine schlechte Idee, so möchte man meinen. Die noch Cleveren nehmen stattdessen einen Fonds, der im vergangenen Jahr zu den schlechteren gehörte, in der Annahme, das könne nur noch besser werden (durch Strategie- oder Managementwechsel o.ä.). Tatsächlich ist diese Wahl nicht schlechter als die erstgenannte, kann sogar besser sein. Plausibel können Sie sich das auch dadurch machen, indem Sie mal auf die Ergebnisse der Dachfonds schauen, die ja in der Regel eine Auswahl von angeblich besten Fonds darstellen. Ich sage deshalb angeblich, weil sich das Beste eben auf die Vergangenheit bezieht und dementsprechend die zukünftigen Ergebnisse nicht notwendigerweise eine große Ähnlichkeit damit aufweisen müssen, wie Sie selbst sehr schnell verifizieren können. Springen Sie also ins kalte Wasser oder lassen Sie es, seien Sie einfach ehrlich zu sich selbst. Dies ist nicht das Geschäft eines US-Immobilienfonds oder einer Schiffsbeteiligung, deren Initiatoren in der Prospekthaftung stehen und deren kalkulatorische Rendite mit der tatsächlich am Markt erzielten in den Folgejahren verglichen wird, woran sie sich hinsichtlich ihrer realistischen Markteinschätzung trotz aller Unwägbarkeiten zu messen lassen haben.


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