Warentermingeschäfte Investmentclub
Die Mitglieder der Investmentclubs
Trader Biografie
terra incognita
Finanzkrise
Vermittler von Clubmitgliedschaft im Warentermingeschäft
Veruntreuung
Zinsen
Maximalprofit
Verbote im Derivatehandel
Multi-Trader
Währungsrisiko
Kapitalbindung
Angeber
Track Record
Andere Investmentclubs
Aktien Ausland
Sachwerteinvestitionen
Nur 850 Euro
Kommissionen
Gesetze
Millionen
Vorträge über Forexhandel_und_das Warentermingeschäft
WTG Skripte
Forex Reichtum
Das Boshafte
Clubsatzung
Clubsatzung
Satzung 3 v. 3
Impressum

Empfehlen Sie diese Site an intelligente Anleger weiter!

Frage: Mir sind eine monatelange Kapitalbindung auf Gedeih und Verderb zu lange, insbesondere dann, wenn ich hilflos mit ansehen muss, wie das Konto gnadenlos den Bach runter geht. Haben Sie nicht  einen ordentlich gelisteten Fonds, der vom Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen kontrolliert  wird und im letzten Jahr gute Ergebnisse gebracht hat? Ich habe mit meinen Fonds nämlich nur Verluste gemacht. Ich habe auch kein Problem damit, 5% Agio zu zahlen, obwohl Sie so sehr die niedrigen Kosten betonen, denn was helfen niedrige Kosten bei Spekulationsverlusten? Lieber zahle ich ein hohes Agio, hohe Verwaltungskosten und auch noch eine hohe Gewinnbeteiligung, wenn das Management sich dann wohlfühlt, motiviert ist und gute Ergebnisse für mich erwirtschaftet. Kurzum, lieber hohe Kosten und hohe Gewinne als niedrige Kosten und niedrige Gewinne oder gar Verluste. Oder wie sehen Sie das? Außerdem kann ich zumindest theoretisch bei Fonds täglich raus, wenn er abzusaufen droht und meine Risikoschwelle erreicht hat!


Antwort: Ihre Bedenken und Anregungen sind allesamt gut nachvollziehbar. Wenn Ihnen die üblichen

Kosten bei Fonds keine unüberwindliche Hürde darstellen - warum sollten Sie auch? - und Sie der

Meinung sind, dass gut bezahlte Fondsmanager gut motiviert sind und auch gut sind, weil Sie sonst

die Bezahlung nicht wert wären ***, und das jederzeitige Kündigen der Fondsbeteiligung für Sie etwas

zählt, gibt es eine echte Alternative für Sie. Auch hier handelt es sich eher um ein Nischenprodukt

(wie früher die Hedge-Funds) abseits der ausgetrampelten Pfade von großen Fonds, die fast jeder

wegen ihrer oftmals bombastischen Werbung kennt und die deshalb typischerweise nur noch die

Durchschnittlichkeit eines beinahe jeden Massenproduktes erbringen. Anders gesagt, nach den

Blüten schöner Blumen gilt es sich bisweilen etwas umzusehen und zu bücken, sie wachsen selten

neben vielbefahrenen Autobahnen! Wie geht das, Gewinne in fallenden Märkten zu machen? Mit

Leerverkäufen. Stellen Sie sich vor, Sie besäßen IBM-Aktien und ich leihe sie mir von Ihnen für vier

Wochen, weil ich glaube, die Aktien würden im Kurs fallen. Dann verkaufe ich diese sofort bei,

sagen wir 100, und bei richtiger Spekulation kaufe ich Sie an der Börse innerhalb von 4 Wochen

zu 80 wieder ein und geben Sie Ihnen zurück. Gewonnen habe ich 20 Prozent und gebe Ihnen für

die Bereitschaft des Ausleihens 1 Prozent für die 4 Wochen ab. Fairer Deal, nicht wahr? Wenn die

Aktienindizes alle im Kurs fallen, ist es für einen Fondsmanager besser bei 4 Aktien von 5, die im

Kurs fallen, einen Gewinn mit Leerverkäufen zu erzielen (80%-ige Trefferwahrscheinlichkeit) als die

eine Aktie von fünf versuchen herauszupicken, die nicht fällt (20%-ige Trefferwahrscheinlichkeit).

So einfach ist das, streng mathematisch gesehen. Kapiert und umgesetzt haben das bislang nur

wenige. Wenn Sie sich bei einem solchen Fonds mit diesem zusätzlichen Handlungsspielraum

engagieren, haben Sie also auch Gewinnpotenzial bei Kursrückgängen, was Sie normalerweise

nicht haben, das ist mithin in der entsprechenden Situation durchaus als sehr vorteilhaft zu bewerten.


*** Es gibt eklatante Gegenbeispiele im Unternehmensbereich hierzu. So bekam der CEO Lawrence

Ellison der Firma Oracle in den Jahren 2000, 2001 und 2002 eine Vergütung in Höhe von insgesamt

781 Millionen US-Dollar (Sie haben richtig gelesen!), die Aktien des Unternehmens fielen in diesem

Zeitraum um - 61%. Richard Kinder von Kinder Morgan Inc. bekam nur eine symbolische Gehaltszahl-

ung von 1 US-Dollar jährlich, die Aktien des Unternehmens stiegen im gleichen Zeitraum um +113%.

Ein sehr krasser Unterschied, nicht wahr? Und was motiviert zum Unternehmenserfolg?


Frage: Im Juli 2010 veröffentlichte die Stiftung Warentest ein Umfrageergebnis, nach dem bei 21

getesteten Banken keine einzige mit gut abgeschnitten hatte, als es um Anlageberatung ging. In

mehr als der Hälfte wurde das seit Januar 2010 gesetzlich vorgeschriebene Beratungsprotokoll

nicht ausgehändigt, sogar teilweise verweigert. Das Zeugnis wurde als „jämmerlich“ bezeichnet und

gewarnt, dass die Kunden sich nicht auf Bankberater verlassen könnten. Können Sie es besser?


Antwort: Darauf können Sie wetten! Allein schon die Tatsache, dass ich hier im Internet mit über 50

Seiten zum Spezialhema präsent bin wie wohl kein anderer in Deutschland spricht für sich, oder?

Für einige der Bankberater wären diese Seiten sicher eine geeignete Fortbildungsmaßnahme,

Sie dürfen meine Websites ernsthaft an geeignete Kandidaten weiter empfehlen. Anmerkung:

ich habe übrigens bei einem eigenen Banktest ziemlich genau das Gleiche erlebt - Katastrophe!


Angeber Angeber