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Frage: Wenn ich in Euro einzahle und das Konto auf US-Dollar lautet, gehe ich doch auch ein Währungsrisiko ein, oder?


Antwort: Richtig. Und diese Tatsache kann nachteilig oder auch vorteilhaft sein. Genaues, also wieviel Minus oder Plus, weiß man erst zum Zeitpunkt des Rücktransfers der Mittel. Dieser Umstand ist aber nicht Gegenstand der eigentlichen Spekulation, wohl aber Bestandteil der Ungewißheit und nicht im Detail weiter diskutierbar. Allerdings wird niemand gezwungen, zu einem vermeintlich ungünstigen Wechselkurs umzutauschen. Auch ließe sich das Währungsrisiko mit Kontrakten  absichern.


Frage: Haben Sie Ihren privaten Investment Club eigentlich schon mal vom TÜV überprüfen lassen? Oder ein Rating von einer bekannten Agentur wie S&P, Moodys oder Fitch beantragt? Ein so geprüfter Club wäre in meinen Augen seriös, und dann könnte ich eine Teilnahme erwägen.


Antwort: Machen Sie Witze? Ratingagenturen haben durch ihr falsches Einwerten, dem Rating, ganz wesentlich zur letzten Wirtschaftskrise beigetragen. Mal abgesehen davon, dass ein Rating erst nach einigen Jahren vorgenommen werden kann und dieses Rating viel Geld kostet, ist es mitunter keinen Pfifferling wert, weil der Auftraggeber, zum Beispiel ein Fonds, die Ratingagentur dafür bezahlt und das macht er nur, um ein gutes Rating zu erhalten, ist doch wohl verständlich, oder? Dieses Rating kam so richtig in Mode, als die meisten Fonds eine schlechte Performance hatten und sich dann mit etwas anderem schmücken mussten, den Rating-Sternen. Mit dem TÜV-Stempel ist es genau so. Fast schon kann man sagen, je zweifelhafter das Angebot, desto wichtiger die Besorgung eines TÜV-Stempels für mehrere zehntausend Euro oder andere Stempel vom „Verein der Kapitalanleger“ o.ä.


Frage: Warum wird nicht mit einzelnen Aktienwerten gehandelt?


Antwort: Selbstverständlich ginge das auch. Doch der Handelsansatz ist fast mit dem des Tageshandels identisch (wegen Risikobegrenzung), d.h. es wird überhaupt kein Wert darauf gelegt, Werte zu halten, sondern es geht immer nur darum, eine Wertveränderung, die möglichst groß ist, in der richtigen Richtung mitzunehmen und dies auch noch möglichst schnell. Allein hieraus resultiert der Gewinn, der mit diesem Handelsansatz auch mal überproportional hoch ausfallen kann. Die alten, statischen Kaufen-und-Halten Strategien zusammen mit best-pick von sogenannten „guten“ Werten (value/growth selection) des Altmeisters Kostolany (ich habe ihn seit seiner regelmäßigen Kolumne im Capital Magazin während meiner Studentenzeit sehr verehrt) ist nicht mehr gültig, seit dem Blue-Chips an einem einzigen Tag 25 bis 50 Prozent an Wert verlieren können. Das Heraussuchen interessanter Werte unter tausenden von Aktien ist müßig und selten von Erfolg gekrönt. Da der Handel sich ohnehin meist auf wenige Stunden täglich beschränkt, ist die Beobachtung eines gesamten Marktes und der Stimmung darin oft sinnvoller und jedenfalls auch einfacher. Dies führt zum Handel mit Terminkontrakten in den Aktienindizes und nicht zum Handel mit den Aktien selbst, wohl aber gelegentlich zum Handel von Futures auf einzelne Aktien (single stock futures wegen der hohen Hebelwirkung), wenn solche Aktien ins Gerede gekommen sind, z. B. durch Übernahmefantasien, und dann ein besonders hohes Veränderungspotenzial in sich bergen. Statt Futures auf Aktien bieten sich mittlerweile die einfacher zu handhabende Prozedur mit CFDs (contracts for difference) an und auch die Indizes können mittlerweile über eine erweiterte FOREX-Plattform einfach ohne Börsenplatz gehandelt werden.

Kennen Sie den?

Fragt der Kapitalanleger im Büro seines Anlageberaters die Sekretärin “Wann kommt denn der Herr Doktor zurück?

Sekretärin: “Der ist bei Gericht”.

Anleger: “Gut, es ist schon Mittag, dann warte ich hier auf ihn,

es wird wohl nicht mehr lange dauern.“

Erwidert die Sekretärin:

“Da wäre ich mir nicht so sicher, das kann mehrere Jahre dauern!”


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