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Frage: Wenn ich einerseits 100% meines Kapitals im Falle eines Totalverlustes riskiere und

andererseits auch nur 100% Gewinn in einem halben Jahr machen kann, ist dieses Geschäft für

mich zu schlapp, weil das Risiko/Rendite-Verhältnis nicht stimmt. Ohne dass Sie mir die Nase

langziehen, hauen Sie doch mal auf die Pauke und schildern, was unter allerbesten Umständen

drin sein kann!?


Antwort: Unter größtmöglichem Vorbehalt und mit der Feststellung, dass nachfolgendes Beispiel ziemlich unwahrscheinlich ist und keinesfalls als Entscheidungsgrundlage dienen darf, folgen Sie mir in dieser Rechnung: es seien 100.000 Euro auf dem Spekulationskonto und es werde damit im deutschen Aktienindex DAX spekuliert. Der Trader verkaufe zu Handelsbeginn 10 DAX-Terminkontrakte und gegen Ende des Handelstages notiere der DAX 100 Punkte tiefer und der Trader kaufe 10 Terminkontrakte zurück und hat damit das Tagesgeschäft beendet (keine Risiko über Nacht). Ein Punkt im DAX entspricht 25 Euro, 100 Punkte entsprechen pro Terminkontrakt also 2.500 Euro, und bei 10 Terminkontrakte sind das 25.000 Euro insgesamt. Bezüglich einer Kontogröße von 100.000 Euro sind das 25% Gewinn an einem einzigen Handelstag. Stimmt das Risiko/Rendite-Verhältnis? ABER: Obwohl der DAX sich immer mal wieder um 100 Punkte bewegt und manchmal auch noch mehr, ist das Risiko 10 Kontrakte auf ein Mal bei der vorgegeben Summe in den Markt zu geben, hoch. Zwar hätte der Trader keine 25% der Einlage mit einer einzigen Transaktion verloren, denn eine solche Verlustposition wird nicht bis zum Handelsschluss im Markt belassen, aber viele kleine Verluste summieren sich auch auf. Erste Nebenbemerkung: es wurde in einem fallenden Markt Gewinn gemacht, eine Situation, die die meisten Aktien(fonds)manager nicht für sich ausnutzen können. Jetzt kommen Sie nicht in die Versuchung und summieren weitere erfolgreiche Tage, Wochen und Monate auf und rechnen sich reich! Traumgedankenspielerisch ist das zwar wunderbar, in der Praxis sieht es meistens ganz anders aus, und zwar deshalb, weil allein schon die theoretische Trefferwahrscheinlichkeit, ob Sie richtig oder falsch in der Kursrichtung liegen, der eines Münzwurfes entspricht, nämlich fifty-fifty. Wobei über die Höhe von Gewinn und Verlust noch nichts gesagt ist, und über die Transaktionskosten auch nichts. Letztere verschieben aber die Chancen immer zuungunsten der Teilnehmer, und dies um so mehr, je höher und je häufiger sie sind. Sie fallen im schnellen Tagesgeschäft aber zwangsläufig immer wieder erneut an. Doch ich hoffe, Ihnen das  Potenzial des Spekulationsgeschäfts mit Terminkontrakten anhand dieses einen kleinen Beispiels verdeutlicht zu haben. Zweite Nebenbemerkung: sonst würde der Trader für dies Art der Transaktionen auch nicht zur Verfügung stehen, denn es gäbe Besseres für ihn mit einer hochqualifizierten akademischen Ausbildung zu tun! (Kleine Verständnisfrage zur Selbstprüfung: Wieviel Prozent Profit wurden bezüglich des Einschusses von 12.000 Euro auf einen Terminkontrakt gemacht, wenn er bei einem DAX-Kurs von 10.000 verkauft und bei 8.900 wieder gekauft wurde? - Die Antwort finden Sie versteckt in irgend einer der vielen noch folgenden Antworten - aber bitte vorher selbst rechnen!)


Frage: Bekommen wir eine Inflation, damit der Staat damit seine Schulden abbauen kann oder be-

kommen wir eine Deflation, die zu niedrigeren Preisen und einer Wirtschaftsflaute führt? Was be-

deutet das in Hinblick auf Ihre Börsenspekulation?


Antwort: Die Zukunft ist ungewiss. Im Falle einer Inflation steigen die Preise, die Preise der Termin-Kontrakte natürlich auch, wegen des Hebelfaktors bringt das bei Kaufpositionen realen Gewinn. Im Falle einer Deflation fallen die Preise und Short-Positionen mit Terminkontrakte erbringen Gewinn. Da der Staat selbst hoch verschuldet ist, werden die Realzinsen mittelfristig nicht steigen können, das Anwerfen einer Inflationsspirale hätte einen Charm, weil dadurch die Schulden wertloser, sprich geringer würden, es gibt dafür allerdings keine Anhaltspunkte. Eine Deflation erscheint zunächst eher wahrscheinlich, wenn die Volkswirtschaften sich nicht weltweit erholen sollten. Ansonsten bliebe es so wie gehabt - bis zur nächsten Krise. Dann ist im Termingeschäft besonders viel Geld zu machen.


Verbote im Derivatehandel

Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen,

sondern vielmehr darauf, auf sie gut vorbereitet zu sein.

Perikles

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